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Neuer Sparkassen-Chef Scholl will vor allem Kundennähe.
Neuer Sparkassen-Chef Scholl will vor allem Kundennähe © Ketterl
Neuer Sparkassen-Chef gewählt.
Neuer Sparkassen-Chef gewählt. © Symbolbild: dpa
31.01.2012

Neuer Sparkassen-Chef Scholl will vor allem Kundennähe

Pforzheim. Der neugewählte Sparkassen-Chef Stephan Scholl hat die Pläne für sein neues Amt vorgestellt. Er löst im Oktober den amtierenden Vorstandsvorsitzenden Herbert Müller ab. Wichtig ist Scholl, der seit 20 Jahren in Pforzheim tätig ist, die Verankerung der Sparkasse in der Region und die Kundennähe. Kontinuität bedeute aber nicht Stillstand, machte er deutlich.

Sein Dank galt zu allererst den Mitarbeitervertretern im Verwaltungsrat der Sparkasse Pforzheim Calw und seinem Vorstandskollegen Hans Neuweiler. Deren Unterstützung sicherte letztlich den Wahlerfolg von Stephan Scholl beim Kampf um den Vorstandsvorsitz der größten baden-württembergischen Sparkasse. Möglich gemacht hatte dies sein Calwer Kollege Neuweiler, der seine Kandidatur kurzfristig zurückgezogen hatte. So konnte sich Scholl in der Abstimmung gegen den externen Bewerber, Volker Wirth, Chef der Sparkasse Singen-Radolfzell durchsetzten (die PZ berichtete).

Das relativ knappe Wahlergebnis (nach Informationen der PZ 17:13) sei für ihn keine Hypothek, sondern eine Herausforderung, machte der neugewählte Sparkassen-Chef deutlich. Im Gegensatz zu den Beschäftigtenvertretern hatten sich die politischen Mandatsträger im Verwaltungsrat mehrheitlich für eine externe Besetzung der Stelle des Vorstandsvorsitzenden stark gemacht. „Ich will auch die Mitglieder im Verwaltungsrat überzeugen, die eine externe Alternative bevorzugten und will auch die über 2000 Mitarbeiter der Sparkasse auf diesem Weg mitnehmen.“ Schließlich könne man nur im Team erfolgreich sein. Dabei stünden nach wie vor die historischen Grundsätze der Sparkasse im Vordergrund: Verlässlichkeit, Berechenbarkeit, Stabilität und Nähe zum Kunden.

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