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Oliver Reitz freut sich auf die Verleihung des Wirtschaftspreises in drei Kategorien.
Oliver Reitz freut sich auf die Verleihung des Wirtschaftspreises in drei Kategorien.
27.10.2016

Oberster Wirtschaftsförderer der Stadt Pforzheim vergibt Wirtschaftspreis der Goldstadt

Das Herausragende am Besonderen – unter diesem Motto wird am Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, im CongressCentrum Pforzheim (CCP) der jährliche Pforzheimer Wirtschaftspreis in vierter Auflage an drei unternehmerische Persönlichkeiten vergeben. Die Kategorien: „Innovation und Idee“, „Marke und Image“ sowie „Lebenswerk“.

Am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen. Voraussetzung: Anmeldung über die Webseite des WSP, des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (www.ws-pforzheim.de). Festredner ist Professor Rainer Moritz. Er wird kurzweilig über dieses Thema reflektieren: „Lurchie, Capri-Sonne, Knorr & Co. – Was unsere Erinnerung prägt.“ Initiator der erstmals im Jahr 2013 erfolgten Wirtschaftspreis-Vergabe ist WSP-Direktor Oliver Reitz.

PZ: Herr Reitz, wer werden die drei Preisträger des vierten Wirtschaftspreises sein?

Oliver Reitz: Da darf noch kräftig spekuliert werden. Mir liegt daran, dass der Spannungsbogen bis zum Festabend aufrecht erhalten wird. Die Jury hat meiner Ansicht nach aber eine sehr gute Wahl getroffen. Davon kann man sich auch in diesem Jahr live im Rahmen des festlichen Abends im Congress Centrum überzeugen. Eine vorherige Anmeldung über unsere Webseite ist allerdings erforderlich und noch möglich.

Ist denn bei der vierten Auflage endlich auch eine Frau unter den Preisträgern?

Hierzu möchte ich noch nichts verraten, aber in allen drei Kategorien werden sicherlich strahlende unternehmerische Persönlichkeiten auf der Bühne stehen.

Ist es schwierig in Pforzheim, weibliche Führungspersönlichkeiten zu finden?

Ganz und gar nicht. Es gab und gibt Kandidatinnen, die am Wirtschaftsstandort Pforzheim unternehmerische Verantwortung tragen und ihre Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich am Markt platziert haben. Somit gibt es genügend potenzielle Preisträgerinnen für die nächsten Jahre. Allerdings ging und geht es in der Jury darum, keine Quotenregelung herbeizuführen. Wichtig ist eine angemessene faire Auswahl, unabhängig vom Geschlecht.

Wie erfolgt die Kandidatensuche?

Die Mitglieder der Jury haben vielfältige Einblicke in verschiedene Branchen und in Unternehmen verschiedener Größe. In zunehmendem Maße nennen uns auch Dritte Vorschläge von Unternehmen oder Personen, die ihnen positiv aufgefallen sind und die man ihrer Meinung nach auszeichnen könnte. Ich freue mich, dass sich auch Unternehmer selbst informieren, wie man Preisträger wird. Daran erkennt man, dass die Auszeichnung wahrgenommen und gewürdigt wird.

Welche Juroren haben die Preisträger aus der Vorschlagsliste in diesem Jahr ausgewählt?

Das Gremium setzte sich zusammen aus dem Oberbürgermeister, dem Betriebsleiter des WSP, dem Leiter des WSP-Geschäftsbereichs „Wirtschaftsförderung und Kommunale Statistik“ sowie aus Vertretern von IHK, Handwerkskammer, Arbeitsagentur, Sparkasse und Volksbank.

Was kostet die Veranstaltung?

Zunächst: Der Festabend ist für die Gäste kostenfrei. Der WSP trägt die Raummiete im CongressCentrum sowie die Kosten für Catering, Rahmenprogramm, Gestaltung der Preise, den Versand der Einladungen und die Filmportraits der Preisträger. Insgesamt ist es ein Budget im überschaubaren fünfstelligen Bereich. Und obwohl wir dieses Mal eine gestiegene Größenordnung haben, werden wir mit weniger Mitteln auskommen. Das ist intensiven Verhandlungen und dem Entgegenkommen unserer Partner zu verdanken.

Inwiefern ist die Größenordnung gestiegen?

Der Pforzheimer Wirtschaftspreis wird erstmals im Großen Saal des CCP vergeben. Im vergangenen Jahr war es im Mittleren Saal und beim anschließenden Empfang im Foyer etwas eng. Erfreulicherweise gibt es ein großes Interesse, an der Veranstaltung teilzunehmen. Mit der Wahl des Großen Saals sind wir etwas entspannter, schließlich geht es darum, eine gute Atmosphäre zu bieten, die zu einer möglichst langen Verweildauer beiträgt. Denn im zweiten Teil des Abends, nach der Preisvergabe, ist es wichtig, dass die Gäste beim Buffet und Getränken untereinander Kontakte knüpfen können. In den Vorjahren führten Gespräche am Rande der Veranstaltung zu konkreten Kooperationen. Genau so soll es sein.

Was sind Ihre Argumente gegenüber jenen Kritikern, die den Aufwand als unnötig ansehen?

Es ist durchaus angemessen, wenigstens einmal im Jahr in dieser Form „Danke“ zu sagen. Wir haben hier viele Unternehmen, die das ganze Jahr über ausbilden, Arbeitskräfte einstellen, Arbeitsplätze schaffen, Steuern zahlen und dazu beitragen, dass der Standort Pforzheim stark ist und sich weiter entwickelt. Da darf es durchaus sein, dass die Stadt über ihren Tochterbetrieb WSP an einem Abend einlädt und den Unternehmerinnen und Unternehmern ihre Anerkennung ausdrückt. Aufwendungen und Rendite stehen in einem gesunden Verhältnis.