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Der Pforzheimer Supermarkt-Betreiber Bernhard Pischzan ist guten Mutes, was die Konkurrenz durch den Online-Handel angeht. Foto: Ketterlö
Der Pforzheimer Supermarkt-Betreiber Bernhard Pischzan ist guten Mutes, was die Konkurrenz durch den Online-Handel angeht. Foto: Ketterlö
28.02.2017

Online-Handel mit Lebensmitteln: City-Supermarkt-Chef Pischzanist nicht bange

Während der Modehandel und Elektronikanbieter unter dem Siegeszug des Online-Handels ächzen, spüren Supermärkte und Drogeriemarktketten bislang nur wenig von der Internetkonkurrenz. Nur etwa ein Prozent der Branchenumsätze von rund 170 Milliarden Euro werden bislang online gemacht. Doch die Anzeichen mehren sich, dass die Schonzeit für Deutschlands Lebensmittelhändler zu Ende geht. Der Pforzheimer Supermarkt-Betreiber Bernhard Pischzan ist guten Mutes. Das Online-Geschäft werde nicht zum Todesurteil für den lokalen, stationären Handel.

Dass der Online-Handel den Supermärkten das Wasser abgraben könnte, glaubt er nicht. 10 bis 15 Prozent Marktanteil – mehr kann er sich für den E-Commerce im Lebensmittelhandel nicht vorstellen. Drei gute Gründe führt der Inhaber des City-Supermarkts in Pforzheim dafür an: Zum einen koste der Transport von frischen Waren aufgrund der notwendigen Kühlung viel Geld. Zum andern sehe der Kunde gerne, was er kaufe. Und drittens sei die persönliche Betreuung hinter der Ladentheke wichtig.

Trotzdem bietet Pischzan schon seit Jahren einen Lieferservice an – und zwar kostenlos. Für ihn rechne sich das trotzdem, weil die Kunden wiederkämen.