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Erwartungsvoll reisen Uwe Staib und Ina Zeiher-Zimmermann zur Münchner Inhorgenta.

PZ-Interview mit Staib und Zeiher-Zimmermann zur Schmuckmesse Inhorgenta

Fünf Prozent mehr Aussteller und fünf Prozent mehr Fläche – das ist die vielversprechende Ausgangslage der Schmuck- und Uhrenmesse Inhorgenta, die am Samstag beginnt. Auch mehr Fachbesucher als im Vorjahr haben sich vorab angemeldet. 987 Aussteller aus 40 Ländern werden bis Dienstag in München vertreten sein.

Die PZ hat mit Uwe Staib, dem Präsidenten des Bundesverbands (BV) Schmuck und Uhren mit Sitz in der Goldstadt und dessen Hauptgeschäftsführerin Ina Zeiher-Zimmermann über die Erwartungslage in der Branche vor der Inhorgenta gesprochen.

PZ: Herr Staib, welche Bedeutung hat die Münchner Fachmesse?

Uwe Staib: Eine sehr große. Auf der Inhorgenta sind 80 Aussteller aus der Region Nordschwarzwald und 42 Mitgliedsunternehmen aus ganz Deutschland vertreten. Alle erhoffen sich für die kommenden Monate gute Geschäfte und dafür ist die Messe ein wichtiger Indikator, denn in München sind viele deutsche Fachhändler und Juweliere unterwegs, die nach Neuheiten suchen. Aber auch Besucher aus dem Ausland, wobei die Weltstadt München als Veranstaltungsort für sie besonders attraktiv ist.

PZ: Was erwartet die Messebesucher auf der Inhorgenta?

Ina Zeiher-Zimmermann: Das neue Konzept der Inhorgenta kommt gut an. Es ist die größte deutsche Uhren- und Schmuckmesse mit wachsender internationaler Bedeutung. Das Rahmenprogramm mit Schmuck-Modenschau und dem Inhorgenta-Award sorgt für zusätzliche Impulse. Die Goldstadt wirbt für ihr 250-Jahr-Jubiläum. In Kooperation mit der Goldschmiedezeitung präsentiert die Deutsche Schmuck und Uhren GmbH (DSU) das große Uhrenbuch „Zeit und Präzision“. Ein umfassendes Nachschlagewerk für Uhrenliebhaber von Professor Kieselbach.

PZ: Frau Zeiher-Zimmermann, für Sie ist es als scheidende Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands die letzte Inhorgenta, anschließend betreuen Sie noch den deutschen Auftritt auf der Messe in Hongkong Anfang März. Wer stellt dort aus?

Zeiher-Zimmermann: Die deutsche Schmuck- und Uhrenindustrie ist traditionell sehr exportorientiert. Neben den Ausstellern kommen auch viele deutsche und europäische Hersteller als Besucher nach Hongkong, Es ist ein wichtiger Branchentreff.

PZ: Was kann man zur Umsatzentwicklung in der Branche sagen?

Staib: Die offiziellen Zahlen des Statistischen Bundesamts für 2016 kommen leider erst im März. Wir rechnen aber mit einem leichten Umsatzplus. Die Umfrage des Bundesverbands unter unseren Mitgliedsfirmen zeigt, dass das zweite Halbjahr 2016 überwiegend zufriedenstellend verlaufen ist. Das gilt auch für die erste Fachmesse des Jahres 2017 in Vicenza, wo 13 Mitgliedsunternehmen ausgestellt haben.