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Präsentierten ihre Ideen (von lnks): Carina und Thomas Häcker, David Link, Daniel Stenta, Tobias Gay und Marius P. Hoheisen. WARZECHA
Präsentierten ihre Ideen (von lnks): Carina und Thomas Häcker, David Link, Daniel Stenta, Tobias Gay und Marius P. Hoheisen. WARZECHA
24.11.2015

Pforzheimer Gründer stellen beim StartUp Slam ihre Geschäftsideen vor

Pforzheim. Ich habe mitbekommen, dass es heute sehr viel um Emotionen geht“, sagt Tobias Gay, Gründer der Pforzheimer Event- und Werbeagentur „Erlebnishelden.“

Es ist Samstag, die Stimmung ist gut und Tobias kommt gerade von einer Veranstaltung direkt auf den ersten StartUp Slam, der anlässlich der Gründerwoche und als Teil der Global Entrepreneurship Week im „Zentrum für Software, Technik und Design (Innotec)“ stattfindet. Er gehört einem der fünf teilnehmenden StartUps, der Jungunternehmen, an. Zwischen Impulsvorträgen von Referenten aus der Branche präsentieren sie dem Publikum über Kurzvorträge, sogenannte Pitches, ihre Produkte. Um Emotionen geht es auch Tobias und seinen Kollegen. Sie haben bereits 2011 mit der Aktion „Abimove“ (die größte Abschluss-Parade der Schulen in Pforzheim und dem Enzkreis) lokale Berühmtheit erlangt. Jetzt helfen sie Schülern der Abschlussklassen, das Ende der Schulzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen – zum Beispiel in ihrem neuen Projekt „Support your school“ (www.support-your-school.de). Mit diesem Konzept erzielt Tobias beim Publikum 32 Punkte für die Idee und 31 für die Präsentation und erreicht den dritten Platz.

Zu einem unvergleichlichen Erlebnis möchte auch Daniel Stenta mit seinem luxuriös gestalteten Hochzeitsstift, dem „Wedding Pen“, beitragen (die PZ berichtete). Denn: „Ich hätte mir vor zehn Jahren zu meiner eigenen Hochzeit einen solchen Stift für alle wichtigen Unterschriften gewünscht.“ Das macht ihn mit 34 Punkten für die Idee und 37 für die Präsentation zum Sieger des Publikums. Den zweiten (Buch-) Preis, mit 33 und 36 Punkten, erhält David Link vom im Juli gegründeten Unternehmen „WerbeMittelMailing.de.“ Er hat den rund 50 Zuschauern – vom Studenten bis zum potenziellen Investor – etwas mitgebracht: eine Geschenkschachtel, in der sich eine Quietsche-Ente in ungewöhnlicher Farbe und mit anregendem, weihnachtlichem Duft befindet. „Eine gute Werbebotschaft sticht dadurch hervor, dass sie so viele Sinne wie möglich anspricht: den Geruchssinn, die Neugierde durch das Anfassen und den auditiven Sinn über das quietschende Geräusch, um beim Beispiel der Ente zu bleiben“, sagt Link. Trotz einer sympathischen Darstellung landen Thomas Häcker und seine Frau mit ihrer HearPaper-App zum Hören von Nachrichten bei 29 und 31 Punkten und nur auf dem vierten Platz.

Marius P. Hoheisen spricht die Emotionen über das Siegel „made in Pforzheim“ an und erreicht mit 28 und 23 Punkten Platz fünf. Er stammt aus einem Familienbetrieb, der Holzfenster herstellt. „Daher hatte ich schon immer die Liebe zum Holz. Verbunden mit einer vergoldeten Klammer ist dann Hinvent Portus entstanden“, sagt der angehende Glaser- und Fensterbau-Meister. Eine Crowd-founding-Kampagne für den Karten- und Geldscheinhalter läuft (www. hinvent.de).