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Die Pforzheimer Schmuckbranche befindet sich im Aufwind. Symbol foto: New Africa - stock.adobe.com 

Pforzheimer Schmuckbranche im Aufwind: Messen in Europa machen Hoffnung

Pforzheim. In der Schmuckbranche tut sich was: Die Messe in Vicenza setzte in der vergangenen Woche positive Impulse. Guido Grohmann, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Schmuck+Uhren mit Sitz in Pforzheim, sieht damit einen positiven Trend bestätigt. Alle Messeveranstaltungen in den vergangenen Wochen hätten entsprechend ihrer Größe und Ausrichtung „gut bis hervorragend“ funktioniert.

Den Anfang machten die eher regional orientierten Messen Inova Collection im Rhein-Main-Gebiet und Midora Leipzig Ende August. „Hier bemerkte man schon das Interesse und die Lust auf Neues bei den Juwelieren“, so Grohmann auf Anfrage der PZ. Getoppt wurden die Veranstaltungen durch die internationalen Messen in Vicenza für Uhren und insbesondere für Schmuck, sowie die Zuliefermesse EPHJ in Genf. „Von beiden Messen sind die Aussteller aus Pforzheim und dem Enzkreis mit guten Ergebnissen und tollen Erlebnissen zurückgekehrt.“ Die Publikumsmenge lag noch nicht bei 100 Prozent im Vergleich zu der Zeit vor Corona, aber die Qualität der Besucher sei sehr gut gewesen und Ein- und Verkäufer waren nach den Veranstaltungen bester Stimmung.

Juwelier-Treffen in München

Abgerundet wurde die erste große Messezeit nach den Corona-Wellen durch den Event „Comeback“ in München am vergangenen Wochenende. Die kleine aber feine Veranstaltung lockte ebenfalls hochwertige Juweliere ins H4 Hotel an die Münchner Messe um sich von den neuen Ideen der ausstellenden Marken begeistern zu lassen. „Insgesamt war der September ein guter Messe-Monat, der mehr als nur Hoffnungen geweckt hat. So kann es weitergehen“, freut sich Grohmann.

Lothar Neff

Lothar Neff

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