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Annelie Waldhier-Fröhling, Eberhard Auerbach-Fröhling und Ines Vuillermin von der Trauringfabrik Gerstner mit Laudator Roland Kaulfuß (von links). Foto: Ketterl
Annelie Waldhier-Fröhling, Eberhard Auerbach-Fröhling und Ines Vuillermin von der Trauringfabrik Gerstner mit Laudator Roland Kaulfuß (von links). Foto: Ketterl
08.11.2018

Pforzheimer Wirtschaftspreis „Marke und Image“ für Gerstner

Pforzheim. Seit über 150 Jahren dreht sich bei der Firma Gerstner alles um Ringe, genauer gesagt um Trauringe. Und für den wirtschaftlichen Erfolg der Marke Gerstner stehen heute Annelie Waldhier-Fröhling, Eberhard Auerbach-Fröhling und Ines Vuillermin, Preisträger des Pforzheimer Wirtschaftspreise 2018 in Sachen „Marke und Image“, wie Laudator Roland Kaulfuß, Chef der Kölner Juwelier-Dynastie Kraemer, betonte.

Zielgruppe von Gerstner sind nach wie vor verliebte Menschen, die „Ja“ sagen und mit ihren Trauringen den Bund fürs Leben schließen. Vermutlich würde es das traditionsreiche Familienunternehmen gar nicht geben, wenn nicht Max Gerstner im Jahr 1862 aus Liebe zu seiner späteren Frau Elise Kiehnle in der Goldstadt eine Schmuckfabrik gegründet hätte.

„Es ist etwas Besonderes, für junge Leute, die voller Freude und mit großen Plänen in die Zukunft blicken, kleine symbolträchtige Schmuckstücke zu produzieren“, sagt Ines Vuillermin, die für das preisgekrönte Design des Familienunternehmens steht. Treue und die Bereitschaft zum Zusammenhalt in guten wie in schlechten Tagen sind auch wichtige Erfolgsfaktoren für die Firma August Gerstner, die heute als Deutschlands älteste und größte Trauring-Manufaktur gilt.

„Es gibt keine Stadt auf der Welt, in der mehr Trauringe gefertigt werden“, betont Eberhard Auerbach-Fröhling. In der Firma sind 120 Mitarbeiter tätig – „möglichst von der Ausbildung bis zur Rente“. Die Lehre im eigenen Hause sei schon deshalb unersetzlich, weil es auf dem Jobmarkt kaum noch Goldschmiede und Poliseussen gibt.