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Goldhaltige Produktionsabfälle sind wertvoll.  Foto: Gerard - stock.adobe.com 

Rätsel um „Goldschwund“ in Pforzheimer Trauringfabrik noch nicht gelöst

Pforzheim. Dass er durch den Diebstahl von Goldspänen bei seinem Arbeitgeber lange „wie die Made im Speck“ gelebt habe, wies der Angeklagte am Mittwoch am zweiten Verhandlungstag in einer schriftlichen Erklärung ausdrücklich zurück. Im Strafprozess vor der Auswärtigen Kammer des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim geht es um 66 Fälle. Die Pforzheimer Trauring-Firma sei dadurch um bis zu 1,7 Millionen Euro geschädigt worden. Diese Zahl und den Umfang der Diebstähle relativiert der 50-Jährige indes. Der gebürtige Pforzheimer entschuldigte sich für seine Taten und ist nach eigenen Angaben um Wiedergutmachung bemüht.

Unter der halbjährigen Untersuchungshaft leide er sehr. Bis Mitte Juli wolle die Familie ihr Wohnhaus verkaufen, um den entstandenen Schaden möglichst auszugleichen: „Der Speck ist weg.“ Und

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