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Freude über die Zustimmung zur Fusion: Vorstände Götz L. Machtolf (links) und Jan A. Dressle (rechts) sowie Aufsichtsratschef Uwe Elsässer. Foto: Faulhaber
Freude über die Zustimmung zur Fusion: Vorstände Götz L. Machtolf (links) und Jan A. Dressle (rechts) sowie Aufsichtsratschef Uwe Elsässer. Foto: Faulhaber
19.05.2017

Raiffeisenbank Bauschlott stimmt für Fusion

Neulingen-Bauschlott. Der erste Schritt zur „VR Bank Enz plus“ ist getan: Mit nur einer Gegenstimme votierten die anwesenden Mitglieder der Raiffeisenbank Bauschlott bei der Generalversammlung am Mittwochabend in der Gräfin-Rhena-Halle für eine Verschmelzung mit der Volksbank Wilferdingen-Keltern.

Die Niedrigzinsphase führe auf Sicht zu spürbaren Ertragseinbußen, während zunehmende gesetzliche Vorgaben die Kosten steigen ließen, erläuterten die Vorstände Götz L. Machtolf, Jan A. Dressle und Aufsichtsratschef Uwe Elsässer. Sich verändernde Kundenbedürfnisse und die fortschreitende Digitalisierung erforderten erhebliche Investitionen und das betreffe alle vier an der Fusion beteiligten Banken. „Deshalb wollen wir die Zukunft aktiv und gemeinsam erfolgreich gestalten“, so Jürgen Wankmüller, der designierte Vorstandsvorsitzende der VR Bank Enz plus und derzeitige Vorstandsvorsitzende der VoBa Wilferdingen-Keltern. Zusammen mit der Volksbank Wilferdingen-Keltern, der VR Bank im Enzkreis und der Volksbank Stein Eisingen, soll ein leistungsfähiges neues Institut mit 281 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von rund 1,4 Milliarden Euro entstehen. Die Geschäftsstelle Bauschlott soll indes mindestens 15 Jahre weiterbestehen. Ein Umbau mit barrierefreier Gestaltung ist laut Machtolf für 2018 vorgesehen.

Mit gut 52.000 Euro sei 2016 ein ordentliches Ergebnis in Bauschlott erzielt worden. Die unveränderte Dividende liegt bei 4,5 Prozent. Zum 31. Dezember 2016 wies die Raiffeisenbank Bauschlott eine Bilanzsumme von rund 38 Millionen Euro und ein betreutes Kundenvolumen von fast 60 Millionen Euro aus.