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Ein gutes Ergebnis legte die Führung der Raiffeisenbank Ersingen vor (von links): die Aufsichtsräte Martina Theurer und Stefan Lehr, die Vorstände Richard Weber und Anette Waidelich, Aufsichtsratschef Helmut Brenk und Martin Grimm. Foto: Schott
Ein gutes Ergebnis legte die Führung der Raiffeisenbank Ersingen vor (von links): die Aufsichtsräte Martina Theurer und Stefan Lehr, die Vorstände Richard Weber und Anette Waidelich, Aufsichtsratschef Helmut Brenk und Martin Grimm. Foto: Schott
22.07.2016

Raiffeisenbank Ersingen trotz Niedrigzins-Niveaus mit guten Zahlen - Dividende: vier Prozent

Kämpfelbach. Die Raiffeisenbank Ersingen ist weit über ihr Angebot an Bankgeschäften hinaus ein wichtiger Faktor für das Wirtschaften und die Gemeinschaft in Kämpfelbach. Mit 1500 Mitgliedern ist fast die Hälfte der Einwohnerschaft Ersingens Miteigentümer „ihrer“ Raiffeisenbank. Diese bezahlte im Jahr 2015 rund 57.000 Euro an Gewerbesteuer an die Gemeinde, 34.000 Euro an Dividende für die Mitglieder sowie weitere 33.000 Euro an alle Kunden über ihr Gebührenrückerstattungsmodell. Insbesondere profitierten die örtlichen Vereine, Kindergärten und Schulen von Spenden der Raiffeisenbank in Höhe von 13.000 Euro.

Seit vielen Jahr schon bietet die Bank zwölf Arbeitsplätze in Ersingen. Diese soziale Dimension des örtlichen Bankgeschäftes zeigte Vorstandsmitglied Richard Weber in der 103. Ordentlichen Generalversammlung der Raiffeisenbank in der Ersinger Turn- und Festhalle auf. Weber führt gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin Anette Waidelich das traditionsreiche genossenschaftliche Kreditinstitut. Auch wirtschaftlich war das Jahr 2015 für die Raiffeisenbank wieder erfolgreich, wie die Zahlen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zeigen. Beachtliche 135 Millionen Euro betrug das von der Bank und ihren Verbundpartnern betreute Kundenvolumen. Das unmittelbare Volumen der Bankbilanz stieg um rund 1,8 Prozent auf 67,327 Millionen Euro.

Die mit weitem Abstand wichtigste Position der Aktivseite, die Kredite an Kunden, hält sich eins-zu-eins die Waage mit der größten Position der Passivseite, den Kundeneinlagen: Sie betragen beide 53 Millionen Euro. Konsequent fortgesetzt wurde auch die Stärkung des Eigenkapitals der Bank, das deutlich über dem genossenschaftlichen Durchschnitt liegt. Die wichtige Kernkapitalquote der Raiffeisenbank Ersingen liegt bei über zehn Prozent der Bilanzsumme. Die Gewinn- und Verlustrechnung für 2015 zeigt einen Rückgang des Zinsüberschusses um elf Prozent auf 1,3 Millionen Euro. Ursächlich hierfür seien das niedrige Zinsniveau und die Kosten für die Auflösung einer Zinssicherungsvereinbarung. Aus dem Bilanzgewinn von 47.000 Euro (Vorjahr: 48.000 Euro) wird eine Dividende in Höhe von vier Prozent auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder ausgeschüttet. Aufsichtsratsvorsitzender Helmut Brenk gab bekannt, dass Anette Waidelich zum 1. August zur Vorstandssprecherin ernannt wird.