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13.02.2018

Rasanter Gewinnsprung: Puma verdoppelt 2017 sein Wachstum

Herzogenaurach. Der Sportartikelhersteller Puma peilt nach dem Teilausstieg des französischen Großaktionärs Kering für 2018 große Wachstumssprünge an. Dazu wolle der Konzern unter anderem Kooperationen mit Prominenten forcieren und weiter in absatzstarke Produkte für Frauen investieren, kündigte Konzernchef Björn Gulden gestern in Herzogenaurach an.

Im laufenden Jahr soll der Umsatz währungsbereinigt um zehn Prozent und das operative Ergebnis (Ebit) um bis zu ein Drittel auf 305 Millionen bis 325 Millionen Euro steigen. Nach Jahren des Umbaus läuft es beim Adidas-Konkurrenten rund – das zeigte sich gerade an den jüngsten Geschäftszahlen. Den Gewinn unterm Strich hat Puma im vergangenen Jahr auf 136 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Ähnlich rasant stieg das operative Ergebnis – von 128 auf 245 Millionen Euro. Der Umsatz verbesserte sich um 14 Prozent und stieg erstmals in der Firmengeschichte auf über vier Milliarden Euro. Insgesamt sei 2017 ein gutes Jahr für Puma gewesen, sagte Gulden. Gleichwohl habe der Konzern noch einen weiten Weg vor sich. Die Wende nach einer Schwächephase vor einigen Jahren sei vor allem durch die Fokussierung auf Puma als Sportmarke sowie Kooperationen mit Superstars wie Rihanna gelungen, berichtete Gulden. Zudem zahle sich eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien aus, was gerade für die junge Generation bedeutend sei. Ein Wermutstropfen sei jedoch, dass die hochfavorisierten Italiener bei der Endrunde der Fußballweltmeisterschaft in Russland im Sommer fehlen werden. Denn damit entgingen dem Konzern Einnahmen etwa aus Trikotverkäufen, räumte der Konzernchef ein.