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Der neu gewählte Vorstand des Bundesverbands Schmuck & Uhren (von links): Geschäftsführer Guido Grohmann, Philipp Reisert, Karlheinz Karner, Oliver Scheurle, Hermann Bender, Michael Harer, Prasident Uwe Staib, Marcus Binder, Isabelle Mössner, Adalbert Mayer und Oliver Müller (von links). Es fehlen Peter Pfäffle und Tino Renninger.
Der neu gewählte Vorstand des Bundesverbands Schmuck & Uhren (von links): Geschäftsführer Guido Grohmann, Philipp Reisert, Karlheinz Karner, Oliver Scheurle, Hermann Bender, Michael Harer, Prasident Uwe Staib, Marcus Binder, Isabelle Mössner, Adalbert Mayer und Oliver Müller (von links). Es fehlen Peter Pfäffle und Tino Renninger.
13.02.2019

Regionale Schmuckbranche ist guter Dinge

Pforzheim. Reibungslos und gut gelaunt verlief die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien (BVSU) in den Schmuckwelten: Der Pforzheimer Unternehmer Uwe Staib wurde in geheimer Abstimmung wieder zum Präsidenten gewählt.

Der 62-Jährige tritt damit seine vierte zweijährige Amtszeit an. Staib hatte das Amt im Februar 2013 übernommen. „Nische, Marke und Auslandskooperationen sind die Erfolgsfaktoren“, sagte Staib, der viel in aller Welt unterwegs ist, nach seiner Wahl. Trotz einiger dunkler Wolken am Konjunkturhimmel – bedingt durch die Unsicherheiten in den USA und China – ist der Verbandspräsident zuversichtlich, was das neue Geschäftsjahr angeht.

Diese positive Einschätzung teilt auch Hauptgeschäftsführer Guido Grohmann, der von einem guten Verlauf der Vicenza-Messe im Januar berichtet. Diese positive Grundstimmung wollen die Aussteller auch zum wichtigen Branchentreffen auf der Inhorgenta in München (22. bis 25. Februar) mitnehmen. Die Nachfrage nach Goldschmuck sei hoch, auch Platin-Trauringe finden wieder zunehmend Abnehmer. Bei den Uhren gebe es im Fachhandel jedoch leichte Rückgänge.

Grohmann erläuterte die vielfältigen Verbandsaktivitäten. Die Digitalisierung schreite voran. Der elektronische Newsletter habe nicht nur die Papierflut reduziert, sondern werde gut angenommen. Auch in Sozialen Medien sei man erfolgreich unterwegs und habe dadurch Kosten im Werbeetat gespart.

Die größte Aufgabe des Jahres 2018 beschäftigte den BVSU von Anfang Februar bis Anfang Mai, als er als Arbeitgeberverband der Edelmetallindustrie Tarifverhandlungen mit der IG Metall zu führen hatte. Am 7. Mai 2018 kam es zum Tarifabschluss, der bis zum 30. Juni 2020 läuft. Auch die Fachmessen, bei denen der BVSU für seine Mitglieder aktiv war, wurden in der Mitgliederversammlung reflektiert, darunter die Messen in Hong Kong im März, Juni und September, die JCK im Juni in Las Vegas, die Inhorgenta in München und die Baselworld. Der Bundesverband hat insgesamt 170 Mitglieder. Karina Ratzlaff berichtete für die Vereinigung der Bundesverbände des deutschen Schmuck- und Silberwarengewerbes über die Aktivitäten des Weltschmuckverbandes CIBJO. Über das Geschäftsjahr der BVSU-eigenen Tochter- und Servicegesellschaft Deutsche Schmuck und Uhren GmbH sprach Geschäftsführerin Christine Köhle-Wichmann.

Inhorgenta Award 2019

Die Spannung steigt: Am 24. Februar wird der Inhorgenta Award 2019 im Rahmen einer exklusiven Gala in München in acht Kategorien vergeben. Die begehrte Trophäe zeichnet die besten Designs und Konzepte der internationalen Schmuck- und Uhrenbranche aus. Die Jury um Schauspielerin Bettina Zimmermann und Top-Model Franziska Knuppe hat nun jeweils drei Kandidaten für sieben der acht Kategorien nominiert. Die Online-Abstimmung für den „Public Choice Award“ läuft bis zum 15. Februar.

In der Kategorie Fine Jewelry sicherten sich Gellner (Wiernsheim) und Hans D. Krieger sowie die spanische Marke Facet Barcelona den Platz auf der Shortlist. Nominiert für die Kategorie Watch Design wurden Bruno Söhnle(Wurmberg/Glashütte), U-Boat und Bulova. Casio, Garmin und Alpina schafften es in der Kategorie Smart- und Connected Watches auf die ersten Plätze.

Für die Kategorie Fashion Jewelry wurden Altesse aus Frankreich, Concrete Jungle und Bernd Wolf nominiert. Die Nominierten Isabelle Fa (Eisingen) , Brigitte Adolph und Corinna Heller können sich Hoffnungen auf den Award in der Kategorie Designer of the Year machen.

www.inhorgenta-award.de