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Gedämpfte Freude: Die Wiitzenmann-Geschäftsführung (von links) mit Matthias Weiergräber, Gerhard Flöck und Hans-Eberhard Koch (Vorsitzender) fürchten eine konjunkturelle Abkühlung.
Rekordwachstum bei Witzenmann im ersten Quartal 2011 © Ketterl
15.04.2011

Rekordwachstum bei Witzenmann im ersten Quartal

PFORZHEIM. „Wie ein Phönix aus der Asche“, sei die Automobilindustrie aus der Krise gekommen, erläuterte Koch die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010. Davon habe auch die Pforzheimer Witzenmann-Gruppe als einer der weltweit führenden Zulieferer von flexiblen metallischen Bauteilen für unterschiedlichste Branchen profitiert. Mit einem Umsatz von 396 Millionen Euro (plus 23,4 Prozent) wurde der bislang zweithöchste Wert in der 156-jährigen Firmengeschichte erreicht – nur 2008, dem Jahr vor der Finanz- und Wirtschaftskrise – wurde die 400 Millionen Marke geknackt.

Nimmt man das erste Quartal 2011 mit 113,8 Millionen Euro als Maßstab könnten es im Gesamtjahr sogar 430 Millionen Euro werden. Noch aber seien die Auswirkungen der politischen Unruhen in Nordafrika und der Katastrophe von Japan nicht abschätzbar, schränkt Koch ein. Ungeachtet dessen hält die Witzenmann-Gruppe an einem geplanten Engagement in Japan fest. „Wir sind mit Toyota im Gespräch, die uns als Problemlöser angefragt haben.“ Die Vertriebsgesellschaft in Japan wäre die 24 Tochtergesellschaft des Familienunternehmens weltweit, davon sind fünf in Deutschland beheimatet.

Von den insgesamt 3154 Mitarbeitern sind 1570 im Pforzheimer Stammhaus, der Witzenmann GmbH, tätig.