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Beim Rundgang durch die Fertigung (von links): Geschäftsführer Hannes Spieth (Umwelttechnik BW), Umweltminister Franz Untersteller, Stefanie Seemann (Landtagsabgeordnete der Grünen im Enzkreis) sowie die Felss-Geschäftsführer Thomas Peter und Andreas Egelseder. Foto: Meyer
Beim Rundgang durch die Fertigung (von links): Geschäftsführer Hannes Spieth (Umwelttechnik BW), Umweltminister Franz Untersteller, Stefanie Seemann (Landtagsabgeordnete der Grünen im Enzkreis) sowie die Felss-Geschäftsführer Thomas Peter und Andreas Egelseder. Foto: Meyer
18.01.2019

Rohstoffsparend in die Zukunft: Umweltminister bei Königsbach-Steiner Firma Felss

Königsbach-Stein. Hoher Besuch in Königsbach-Stein: Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) macht eine Tour durchs Ländle und besucht Unternehmen, welche eine Aufnahme in das Weißbuch „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ erreicht haben.

Gesamtverantwortlicher des Nachschlagewerks ist der Pforzheimer Hochschulprofessor Mario Schmidt. Neben Daimler und Porsche zählt auch die Firma Felss dazu. Das Steiner Unternehmen ist auf ressourceneffiziente Kaltumformverfahren spezialisiert und fertigt unter anderem Komponenten für die Automobilindustrie. Diese zeichnen sich durch große Stückzahlen und hohe Anforderungen an Maßgenauigkeit aus. „Dadurch sind beträchtliche Einsparungen möglich“, erläuterte Felss-Geschäftsführer Thomas Peter. Ein Kunde, der Lenkungen produziert, betraute Felss daher mit der Entwicklung eines Fertigungsverfahrens für Lenkspindeln. Die spanende Fertigung der Lenkspindel wurde von einer Kaltumformung abgelöst. Hierfür wurde eigens eine Rundknetanlage konzipiert. Werkzeugsegmente rotieren um das Werkstück und bringen es in die gewünschte Form. „Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Anstrengungen im Bereich Ressourceneffizienz auszahlen und dass wir mit dem Land Baden-Württemberg einen starken Partner an unserer Seite haben“, erklärte Felss-Geschäftsführer Andreas Egelseder. Einige Mitarbeiter des Serviceteams demonstrierten dem Minister, wie mit Datenbrille („Smart Glasses“) per Ferndiagnose Maschinenstörungen behoben werden können. Oftmals kann dadurch eine aufwendige Anreise vermieden werden.