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18.05.2017

Rülke und CDU einig: „ZPT ist tot“

Pforzheim. Mit der Weigerung des Regierungspräsidiums (RP) Karlsruhe, der Stadt Pforzheim die Investition in das geplante Zentrum für Präzisionstechnik (ZPT) trotz nachträglicher Beteiligung des Enzkreises zu genehmigen, steht nach Meinung der CDU-Kreistagsfraktion das Aus für das ZPT fest.

„Die Tür ist endgültig zugeschlagen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion. Damit widersprechen die Christdemokraten Enzkreis-Landrat Karl Röckinger, der noch auf eine Einigung in möglichen Gesprächen mit dem Regierungspräsidium hofft

Der Pforzheimer Abgeordnete und Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Hans-Ulrich Rülke hat dazu aufgefordert sich den Realitäten zu stellen: „Mit der Absage des Regierungspräsidiums ist das Projekt tot. Das Wirtschaftsministerium hat mir verbindlich mitgeteilt, dass sich Ende Mai das Zeitfenster schließt, zu dem eine Förderung dieses Projekts mit Mitteln der Europäischen Union sowie Landesmitteln zur Kofinanzierung eines ZPT unwiderruflich schließt.“