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18.03.2016

Smart- und Opel-Modell überschreiten zulässige Werte

Berlin. Bei seinen Nachprüfungen von Auto-Abgasen wegen des VW-Skandals hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei einem Smart- und einem Opel-Modell Werte über den zulässigen Grenzen festgestellt.

Dies geht aus einer Liste hervor, die Greenpeace nach eigenen Angaben auf eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz vom KBA bekam.

Demnach zeigten sich für den Testzyklus NEFZ in der Schadstoffklasse Euro 5 – mit einem erlaubten Stickoxid-Grenzwert von 180 Milligramm pro Kilometer – Überschreitungen für den Smart Fortwo 0,8l (195 mg/km) und Opel Astra 2,0l (187 mg/km). Das KBA bestätigte die Daten, betonte aber, dass es noch kein abschließendes Ergebnis gebe. Es gehe hier um „Eingangsmessungen“ der Autos vor dem eigentlichen Testbeginn. Man habe so ermitteln wollen, ob die Wagen „in einem technisch einwandfreien Zustand“ waren.

Die Flensburger Behörde hatte im Herbst nachträgliche Tests an mehr als 50 unterschiedlichen Automodellen deutscher und ausländischer Hersteller gestartet. Damit soll untersucht werden, ob nach dem Beginn der Affäre um geschönte Stickoxid-Emissionsdaten bei Dieseln aus dem VW-Konzern womöglich auch andere Fahrzeuge mit höherem Abgasausstoß unterwegs sind. Die KBA-Daten waren lange erwartet worden.

Opel und Smart-Mutter Daimler hielten sich gestern bedeckt.