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Anton Schlecker (Mitte) mit seinen Kindern Meike und Lars: Beide Kinder haben gegen die im Prozess zum Schlecker-Bankrott verhängten Haftstrafen Revision eingelegt. Foto: dpa
Anton Schlecker (Mitte) mit seinen Kindern Meike und Lars: Beide Kinder haben gegen die im Prozess zum Schlecker-Bankrott verhängten Haftstrafen Revision eingelegt. Foto: dpa
05.12.2017

Staatsanwaltschaft verzichtet im Schlecker-Prozess auf Revision

Stuttgart. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart legt keine Revision gegen das Urteil für Anton Schlecker und seine Kinder ein. Das vom Landgericht Stuttgart vor einer Woche verhängte Urteil entspreche weitgehend ihrer Auffassung, teilten die Vertreter der Anklage mit. Die beiden Schlecker-Kinder hatten schon am Tag nach dem Urteil Revision eingelegt.

Es bestehe kein Missverhältnis zwischen Strafe und Schwere der Taten, so die Staatsanwaltschaft. Im Prozess hatte die Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlichen Bankrotts drei Jahre Haft für Anton Schlecker gefordert. Der Ex-Drogeriemarktkönig kam mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren davon. Seine Kinder, Lars und Meike Schlecker, verurteilte das Gericht zu Haftstrafen von zwei Jahren und neun beziehungsweise acht Monaten. Beide legten bereits am Tag nach dem Urteil Revision ein.

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