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Der scheidende Blanco-Chef Achim Schreiber (von links) mit seinem Nachfolger Frank Gfrörer und dem Verwaltungsratsvorsitzenden Johannes Haupt. Foto: Keller
Der scheidende Blanco-Chef Achim Schreiber (von links) mit seinem Nachfolger Frank Gfrörer und dem Verwaltungsratsvorsitzenden Johannes Haupt. Foto: Keller
20.12.2017

Stabübergabe bei Blanco: Achim Schreiber wechselt in Verwaltungsrat

Oberderdingen. Gerade wurde die Grundsteinlegung für ein neues Verwaltungszentrum der E.G.O.-Gruppe und der Blanc&Fischer Familienholding in Oberderdingen gefeiert (die PZ berichtete) – jetzt gibt es eine weitere gravierende Veränderung im Familienkonzern: Beim Spülen- und Armaturenspezialisten Blanco geht eine Ära zu Ende.

Nach über 23 Jahren in der Geschäftsführung, davon die vergangenen acht als deren Vorsitzender, wurde Achim Schreiber in den Ruhestand verabschiedet. In einer Feierstunde übergab der langjährige Blanco-Chef den symbolischen Staffelstab an seinen Nachfolger Frank Gfrörer, der am 1. Januar 2018 den Vorsitz der Geschäftsführung übernehmen wird. Vor seinem Wechsel zu Blanco war der 50-jährige Diplom-Kaufmann Managing Director bei Interstuhl und der WMF AG. Der gebürtige Ulmer ist bereits seit Anfang Oktober an Bord, um gemeinsam mit Achim Schreiber einen fließenden Übergang zu gestalten.

Für Gesellschafter Frank Straub, der Achim Schreiber vor 23 Jahren persönlich von Hamburg nach Oberderdingen geholt hatte, war es „eine seiner besten Entscheidungen“, die dem Familienunternehmen auch langfristig Fortune gebracht hätten. Schreiber habe Blanco maßgeblich geprägt.

Zahlreiche Gäste, unter ihnen Weggefährten, Gesellschafter, Verwaltungsräte, Geschäftspartner sowie Wirtschafts- und Politikprominenz würdigten in feierlichem Rahmen die Verdienste des ausscheidenden 63-jährigen Blanco-Chefs, der das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Hersteller hochwertiger Systemlösungen für die moderne Haushaltsküche weiterentwickelt habe.

Als „Blanco-Kapitän“ habe Schreiber sein Schiff weitblickend, umsichtig und mit einem feinen Gespür für die konjunkturellen Wetterlagen und langfristigen Entwicklungen auf den Märkten gesteuert, dabei nicht nur den Umsatz, sondern auch die Ertragskraft deutlich gesteigert, kurzum „das Schiff sauber auf Kurs gebracht und gehalten“, beschrieb Johannes Haupt, Vorsitzender des Verwaltungsrates, die herausragenden Verdienste Schreibers, der 2018 selbst in das Aufsichtsgremium wechseln wird.