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17.03.2016

Stratec enttäuscht Aktionäre

Birkenfeld. Der börsennotierte Laborgerätehersteller Stratec muss wegen eines schwächeren Geschäfts in China und Problemen mit der Zulassung einiger Produkte bei der mittelfristigen Wachstumsprognose zurückrudern. Von 2014 bis 2017 soll der Umsatz jährlich nur noch um rund sechs Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Birkenfeld mit.

Bisher war ein Plus von acht bis zwölf Prozent angestrebt worden. Der Aktienkurs brach am Mittwoch massiv ein.

Die Stratec Biomedical AG hat nach vorläufigen Ergebnissen im Geschäftsjahr 2015 mit 560 Mitarbeitern ein Umsatzwachstum von 1,8 Prozent auf 147 Millionen Euro erzielt. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (Ebit) ist von 16,6 auf 18,3 Prozent gestiegen. Nach diesem Plus bei Umsatz und Ergebnis im Jahr 2015 soll die Dividende auf 75 Cent (Vorjahr: 70) je Aktie erhöht werden. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten hatten mit einer etwas höheren Gewinnbeteiligung des im TecDax notierten Unternehmens gerechnet.