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10.03.2016

VW steht in den USA noch mehr Ärger bevor

Wolfsburg/New York. Der Abgas-Skandal droht sich für Volkswagen in den USA zu einem immer größeren Krisenherd auszuwachsen, und auch daheim gibt es neues Ungemach.

Das bereits seit längerem gegen den deutschen Autobauer ermittelnde US-Justizministerium habe seine Untersuchungen inzwischen auf den Verdacht des Bankbetrugs und mögliche Verstöße gegen Steuergesetze ausgedehnt, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Zudem erwägt eine Tochter des Versicherungskonzerns Allianz, sich an einer Sammelklage gegen VW zu beteiligen.

Aus VW-Aufsichtsratskreisen hieß es, es sei kaum überraschend, dass die US-Juristen alle Register zögen. Es sei gängige Praxis, dass beide Seiten viel Munition für ihre Argumentationsketten vorbereiteten, um sie bei einem Prozess in die Waagschale zu werfen.