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18.03.2016

VW stellt in USA Weichen für Vergleich

Washington. Volkswagen verhandelt im Abgas-Skandal laut Medienberichten mit den US-Behörden über die Einrichtung zweier Umweltfonds und den Bau einer Fabrik für Elektroautos.

Einer der Fördertöpfe solle zugunsten von klimafreundlichem Personenverkehr im ganzen Land aufgelegt werden, der andere zugunsten emissionsfreier Fahrzeuge im Staat Kalifornien. Dies meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Die Maßnahme könne dem deutschen Autobauer helfen, eine milliardenschwere Zivilklage des US-Justizministeriums wegen Verstößen gegen Umweltgesetze beizulegen und damit eines der größten Hindernisse bei der Bewältigung der Affäre um manipulierte Emissionswerte aus dem Weg räumen. Die Auflage wäre eine Strafe für Verstöße gegen das Luftreinhaltegesetz „Clean Air Act“. Im Januar hatte das US-Justizministerium eine Zivilklage gegen VW eingereicht, die theoretisch eine Höchststrafe von 46 Milliarden Dollar (40,7 Mrd Euro) vorsieht.