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„Azubis gesucht“ steht auf einem Banner bei einer Berufsorientierungsmesse in Thüringen. Doch auch im Nordschwarzwald fehlen Lehrlinge.   Foto: Martin Schutt/dpa

Viele Lehrstellen im Nordschwarzwald unbesetzt: IHK sieht klaffende Ausbildungslücke

Pforzheim. Knapp 40 Prozent der Ausbildungsplätze in Deutschland, die von Betrieben hätten besetzt werden können, sind im laufenden Ausbildungsjahr bis September nicht vergeben worden. Das geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Vor allem bei kleineren Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten und auf dem Bau sei die Krise besonders stark ausgeprägt, sagte der Leiter des Instituts, Bernd Fitzenberger. Die kleineren Betriebe seien zu 49 Prozent auf ihren angebotenen Ausbildungsstellen sitzen geblieben. Im Baugewerbe seien 60 Prozent der Lehrstellen offen geblieben. Bei der Bundesagentur für Arbeit waren Ende September noch 63 200 Lehrstellen unbesetzt, dem standen 24 200 unvermittelte Bewerber gegenüber.

Deutlicher Rückgang

Zum Stichtag 31. Oktober hat die IHK Nordschwarzwald im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 4,9 Prozent an Ausbildungsverträgen registriert und sogar ein Minus von 20,4 Prozent im Vergleich zum Oktober 2019. „Am

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