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Beim Rundgang hatte Hans-Ulrich Rülke (links) Gelegenheit, sich selbst als Kommissionierer für Amazon zu versuchen. Rechts Alexander Bruggner.  Foto: FDP 

Voll ausgelastet: Amazon beschäftigt jetzt 1900 Mitarbeiter in Pforzheim

Pforzheim. Auf Einladung des Geschäftsführers der Amazon Pforzheim GmbH, Alexander Bruggner, besuchte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion und Pforzheimer Abgeordnete Hans-Ulrich Rülke am Donnerstagnachmittag das Pforzheimer Logistikzentrum. Im Austausch mit dem Abgeordneten stellte Bruggner den Standort vor. Das Unternehmen beschäftige in Pforzheim derzeit über 1900 Mitarbeiter, von denen die Mehrzahl auch aus Pforzheim komme und entlohne seine Mitarbeiter mit mindestens 12 Euro brutto auch deutlich über den gesetzlichen Mindestlohn.

Hohe Arbeitslosenquote

Rülke dazu: „Pforzheim hat eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosenquote. Der Stadtkreis ist an dieser Stelle eines der Schlusslichter in Baden-Württemberg. Pforzheim ist auf starke Unternehmen angewiesen, die Arbeitsplätze in der Stadt schaffen.“

Bruggner informierte den Abgeordneten auch über die Lage im Logistikzentrum während der Hochphase der Coronapandemie. Bereits als man erkennen konnte, dass das Coronavirus sich auch in Baden-Württemberg stark ausbreiten würde, habe man am Standort mit dem Betriebsrat ein ausgeklügeltes Präventionskonzept entwickelt. Um Kontakte zu reduzieren, habe man Schichten entzerrt und kontaktärmere Abläufe etabliert. Zudem habe man jedem impfwilligen Mitarbeiter ein Angebot zur Impfung im Logistikzentrum machen können. Bisher sei man am Standort gut durch die Pandemie gekommen.

„Pforzheim liegt, was das Impfen angeht, unter dem Landesschnitt. Ich begrüße daher niederschwellige Impfangebote“, so Rülke. „Dass Amazon in Pforzheim allen seinen Mitarbeitern dieses Angebot gemacht hat, ist lobenswert.“ Es sei wichtig, Richtung Herbst weiter den Impf-Turbo zu zünden, um ein Schutzschild aufzubauen und innerbetriebliche Abläufe zu sichern.