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Das erste Kommunalforum packt regionale Brennpunktthemen an. ROTHFUSS
Das erste Kommunalforum packt regionale Brennpunktthemen an. ROTHFUSS
26.10.2016

WFG-Kommunalforum Nordschwarzwald diskutiert über Chancen der Region

Pforzheim. Kommunen haben sehr spezielle Problemzonen und diese ähneln sich von Alpirsbach bis Sternenfels. Das Kommunalforum Nordschwarzwald ist das neue Veranstaltungsformat der regionalen Wirtschaftsförderung (WFG).

Bei der Premiere am 2. Dezember im Landratsamt Enzkreis steht neben harten Fakten zu kommunalen Brennpunktthemen der Austausch der Akteure aus Verwaltung und kommunalen Gremien im Vordergrund.

Probleme gibt es genug

„Der Blick über den kommunalen Tellerrand hinaus ist mir sehr wichtig“, reißt Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG, das Konzept der Veranstaltungsreihe an. Querdenken mit kommunalem Ansatz lautet die Maxime. „Probleme haben alle Kommunen mehr als genug. Unser Ziel ist es, andere Perspektiven aufzuzeigen, um gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten“, so Protzer.

Die Agenda des ersten Kommunalforums greift ebenso interessante wie neuralgische Themenfelder auf. Mit Professor Bernhard Kölmel von der Hochschule Pforzheim holt die WFG einen ausgewiesenen Experten der Digitalisierung auf das Podium. Der Ruf nach immer mehr Bandbreite bringt die Kommunen zwar in massiven Zugzwang, Kölmel wird jedoch auf die Chancen der Digitalisierung im ländlichen Raum eingehen. Eine Möglichkeit zur Finanzierung wichtiger Projekte bietet die Einbindung öffentlicher Fördermittel. Andreas Eckhardt von der L-Bank skizziert beim Kommunalforum die Möglichkeit zur Förderung wichtiger Infrastrukturprojekte durch das Land Baden-Württemberg und die EU. Zu den Chancen und Risiken nimmt Herbert Bossinger von Baden-Württemberg International Stellung.

www.nordschwarzwald.de