nach oben
Die Zahl der Zwangsversteigerungen sinkt. Foto: Dedert
Die Zahl der Zwangsversteigerungen sinkt. Foto: Dedert
08.07.2016

Weniger Immobilien unter dem Hammer

Ratingen/Pforzheim. Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2016 weiter gesunken.

Insgesamt seien zwischen Januar und Juni rund 17 000 Gerichtstermine angesetzt worden, 3500 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte der Fachverlag Argetra aus Ratingen bei Düsseldorf mit. Dabei seien Immobilien im Wert von 2,69 Milliarden Euro aufgerufen worden. Im Vorjahreszeitraum hatte diese Zahl noch bei 3,37 Milliarden Euro gelegen. Auch für das Gesamtjahr 2016 erwarten die Experten weniger Zwangsversteigerungen als im Vorjahr. Eine Umkehr des Trends sei auch im laufenden Jahr nicht in Sicht, sagte Argetra-Geschäftsführer Axel Mohr. Der Fachverlag wertet für seine Untersuchung die Termine bei rund 500 Amtsgerichten aus.

Rückgang in Pforzheim

Auch in der Goldstadt hat sich die Zahl der Zwangsversteigerungen deutlich reduziert. Waren es 2013 noch 188 Immobilien, sank die Zahl 2014 auf 153 und im Vorjahr auf 135. Ein Blick in die PZ zeigt, dass im ersten Halbjahr gerade mal 61 Zwangsversteigerungen vom Amtsgericht angesetzt wurden. Auffallend ist, dass die Erlöse den Verkehrswert fast immer übertrafen.