nach oben
Bereinigt war die Beschäftigung in Deutschland mit 41,95 Millionen Menschen jedoch so hoch wie nie zuvor. Foto: Arne Dedert
Bereinigt war die Beschäftigung in Deutschland mit 41,95 Millionen Menschen jedoch so hoch wie nie zuvor. Foto: Arne Dedert
27.02.2014

Zahl der Arbeitslosen leicht gestiegen, Quote bleibt bei 4,5 Prozent

Pforzheim/Nagold. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim ist die Zahl der Arbeitslosen von Januar auf Februar um 37 oder 0,3 Prozent auf 14148 gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit zwischen Alpirsbach und Sternenfels dagegen um 316 oder 2,2 Prozent zurückgegangen. Dies teilt die Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim mit.

Die Arbeitslosenquote – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen – blieb im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 4,5 Prozent und liegt damit über dem Landesschnitt Baden-Württembergs von 4,2 Prozent. Im Februar 2013 lag sie noch bei 4,7 Prozent.

„Die für Februar ungewöhnlich milde Witterung hat den Arbeitsmarkt im Nordschwarzwald entlastet und einige Frühindikatoren deuten auf eine verstärkte Dynamik hin. So gab es mehr Abgänge in Erwerbstätigkeit, der Stellenmarkt hat sich spürbar belebt und der für einen Februar übliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen fiel geringer aus als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die positiven Konjunkturerwartungen für 2014 werden durch diese Entwicklungen bestätigt“, so Jürgen Schwab, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat im Februar deutlich zugenommen. Insgesamt wurden dem Arbeitsgeberservice 1101 freie Stellen gemeldet, 294 oder 36,4 Prozent mehr als im Januar und 70 oder 6,8 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres. Gesucht werden vor allem gut qualifizierte, flexible und mobile Fachkräfte. „Die positive Entwicklung bei den Stellenmeldungen ist ein Indiz dafür, dass die Arbeitgeber optimistisch in die Zukunft blicken und wieder eine größere Einstellungsbereitschaft zeigen - und das über fast alle Branchen hinweg“, so Schwab.