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Zeitung wird in der Krise deutlich stärker genutzt - Nachfrage nach sachlichen Informationen gestiegen

Der Zugriff auf Zeitungsartikel im Internet ist in der Coronavirus-Krise weiterhin höher als sonst. In der vergangenen Woche hätten mehr als zwei Drittel (rund 67 Prozent) der Bevölkerung in Deutschland ab 16 Jahren die Informationsangebote der Zeitungen im Internet genutzt, teilte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Dienstag in Berlin mit. Ende Januar lag die wöchentliche Reichweite demnach noch bei 50,1 Prozent. Betrachtet man die überregionalen Zeitungen, so konnten diese den Angaben nach ihre Reichweite seit Ende Januar gar um fast zwei Drittel steigern.

„Lokaler und regionaler Journalismus ist unverzichtbar. Dies zeigt sich jetzt während der Corona-Krise noch deutlicher. Und das PZ-Medienhaus tut als systemrelevantes Unternehmen weiter alles, um die Menschen korrekt, seriös und aktuell zu informieren – völlig egal, welcher Altersgruppe sie angehören“, sagte Thomas Satinsky, Geschäftsführender Verleger der Pforzheimer Zeitung.

Gerade regionale Nachrichten und Informationen zur Situation am Wohnort seien für die Menschen im Moment essenziell. Das dokumentieren auch die erheblich gestiegenen Zugriffszahlen auf die Webseiten der regionalen Abonnementzeitungen. Viele Zeitungshäuser hätten ihre Informationsangebote rund um das Thema Corona mit sorgfältigen Recherchen, Hintergrundberichten, News-Blogs, Live-Tickern, Podcasts und anderen Angeboten trotz des redaktionellen Ausnahmezustands sogar noch ausgeweitet.

Lothar Neff

Lothar Neff

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