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Die E-Paper-Auflage gewinnt weiter erheblich an Bedeutung. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa 

Zeitungen erstmals mit Digital-Umsatz über einer Milliarde Euro

Berlin. Die deutschen Zeitungsverlage haben im vergangenen Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Euro mit digitalen Angeboten umgesetzt. Das teilte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) mit. Ein gutes Drittel davon – 365 Millionen Euro– stammte aus dem Vertrieb von E-Paper-Exemplaren. Hinzu kamen noch 657 Millionen Euro andere digitale Umsätze.

Damit ist in erster Linie Internetwerbung gemeint, aber auch Paid-Content-Angebote. Die E-Paper-Auflage gewinnt weiter erheblich an Bedeutung. Sie betrug den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 2,21 Millionen Exemplare – ein Zuwachs um zehn Prozent. „Bei zwei von drei E-Paper-Exemplaren handelt es sich um Abonnements“, so der Verband.

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Thomas Satinsky. Foto: Meyer

„Auch das Medienhaus Pforzheimer Zeitung verzeichnet einen klaren Trend zum E-Paper, wenngleich die gedruckte Tageszeitung nach wie vor eine sehr große Bedeutung für unsere Leserinnen und Leser hat.“

Thomas Satinsky, Geschäftsführender Verleger der PZ