nach oben
31.03.2016

Zwist mit Möbelriese beigelegt

Mannheim. Der Möbelhändler XXXL in Mannheim und der Betriebsrat des Unternehmens wollen in der Auseinandersetzung um freigestellte Mitarbeiter einen Interessenausgleich und einen Sozialplan vereinbaren. Darauf einigten sich beide Seiten vor dem Landesarbeitsgericht, wie ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch bestätigte. Der Betriebsrat des Unternehmens war in erster Instanz mit Eilanträgen gegen die Freistellung von fast 100 Mitarbeitern der Verwaltung des Unternehmens gescheitert und hatte dagegen Beschwerde eingelegt.

Für 60 Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz verlieren, biete das Unternehmen Abfindungen an, teilte Alois Kobler aus der XXXL-Geschäftsleitung mit. Außerdem solle es einen Fonds für soziale Härtefälle geben.

Das Unternehmen hatte Anfang Februar 99 Mitarbeiter der Auftragssachbearbeitung in Mannheim freigestellt und lässt die Arbeiten seitdem am Sitz der Deutschlandzentrale in Würzburg erledigen. XXXL betreibt in Deutschland 37 Möbelhäuser mit über 10.500 Mitarbeitern.