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Auch im Südwesten soll das Licht ausgehen - «Earth Hour» trotz Corona

Karlsruhe. Ungeachtet der Corona-Krise sollen Menschen auch in Baden-Württemberg in der diesjährigen «Earth Hour» (Stunde der Erde) mit dem Ausschalten von Lichtern ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz setzen. Die Aktion der Umweltstiftung WWF findet bereits zum 14. Mal statt.

Die Teilnehmer wollen damit weltweit auf den Klimaschutz und auf Ressourcenverschwendung hinweisen. Der WWF empfiehlt für den kommenden Samstag (28. März) eine virtuelle Teilnahme, um Ausgehbeschränkungen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu respektieren.

Im Südwesten beteiligen sich unter anderem die Rathäuser in Offenbach, Bühl, Ettlingen und Pforzheim, das Theater, Kurhaus und Neue Schloss in Baden-Baden, die Herrenberger Stiftskirche, das Ulmer Münster und zahlreiche Gotteshäuser in Bruchsal. Auch am Wasserturm und dem Planetarium in Mannheim, an der Imperia im Konstanzer Hafen und in zahlreichen weiteren Kommunen mit ihren Rathäusern, Kursälen, Brunnen, Mahnmalen, Türmen und Unterführungen sollen für eine Stunde die Lichter ausgehen. Die Staatlichen Schlösser in Heidelberg und Schwetzingen, Ludwigsburg und Mannheim sind ebenfalls dabei.

Pforzheim

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Privathaushalte können in der «Earth Hour» ebenfalls aktiv werden: «Beteiligen auch Sie sich an der symbolischen Licht-Aus-Aktion, indem Sie von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausschalten», heißt es auf der Homepage der Organisation. «Begehen Sie die Earth Hour im digitalen Raum und posten Sie darüber unter dem Hashtag #EarthHour in den sozialen Netzwerken.»

Die «Earth Hour» hat ihren Ursprung nach Angaben des WWF in Australien: «Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten «Earth Hour» teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen», heißt es bei der Umweltstiftung. Bereits ein Jahr später habe die «Earth Hour» 370 Städte in 35 Ländern erreicht.