Dutzende Polizisten waren bis Mitternacht im Einsatz.
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Baden-Württemberg
Aufruf bei TikTok zur "wilden Party" in Karlsruhe zieht Konsequenzen nach sich
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Karlsruhe. Ein 20-Jähriger aus Waghäusel hat in der vergangenen Woche offenbar über die Videoplattform TikTok zu einer "wilden Party" in Karlsruhe aufgerufen.

Der für Samstagabend veröffentlichten Einladung folgten dann laut Polizei rund hundert Personen, die mitunter sogar längere Anfahrten in Kauf nahmen. Durch die feierende Gruppe war es um 23.10 Uhr zu erheblichen Störungen gekommen, sodass die Polizei verstärkt aufrücken musste um die Lage zu bewältigen. Hierfür waren duzende Polizisten bis nach Mitternacht im Einsatz. Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe führten die Spezialisten für Cybercrime schließlich zur Adresse des Einladers.

Was er bei "seiner Party" scheinbar nicht bedacht hatte, ist die Tatsache, dass er als "Gastgeber" bestimmte Verantwortlichkeiten mitbringt. Nicht nur was eine mögliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung anbelangt. Das Polizeipräsidium Karlsruhe prüft deshalb, ob die entstandenen Polizeikosten aufgerechnet und fakturiert werden können. Für das kommende Wochenende hatte er bereits erneut zu einer gleichartigen Feier eingeladen. Nach entsprechender Aufklärung und Ansprache wurde sein Beitrag zwischenzeitlich aus dem Internet gelöscht.

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