Die marokkanische Fußball-Nationalmannschaft darf im WM-Viertelfinale auf einen Einsatz von Offensivspieler Ismael Saibari hoffen. Der künftige Bayern-Profi musste beim 3:0 Marokkos im WM-Achtelfinale gegen Kanada bereits nach 22 Minuten ausgewechselt werden. Marokko und Frankreich bestreiten an diesem Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Foxborough/Boston das erste Viertelfinale des Turniers.
Medien: Optimismus bei Marokkos Nationalteam
Nach der großen Sorge um Saibari gab es nun Hinweise, dass der 25-Jährige nicht schwerer verletzt ist. Wie das marokkanische Medium Almountakhab berichtet, handelt es sich bei Saibari nur um eine leichte Muskelzerrung. Im Lager der Nationalmannschaft herrsche deshalb Optimismus, dass er bei der anstehenden Partie gegen Frankreich zum Einsatz kommen kann.
Saibari absolviert ein spezielles Programm. Die Entscheidung über einen Einsatz soll kurzfristig fallen. Trainer Mohamed Ouahbi will das Einverständnis der medizinischen Abteilung abwarten.
Transfer seit vergangener Woche fix
Der Transfer von Saibari zum FC Bayern war in der vergangenen Woche verkündet worden. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, unterschreibt der offensive Mittelfeldspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Die Ablösesumme soll Schätzungen zufolge im Bereich von 55 Millionen Euro liegen. Saibaris Vertrag bei der PSV Eindhoven war bis zum 30. Juni 2029 datiert.

Saibari hatte starke Leistungen bei der Weltmeisterschaft gezeigt und damit international für Aufsehen gesorgt. Die Münchner hatten schon frühzeitig entscheidende Schritte für eine Verpflichtung eingeleitet. Wann der Offensivspieler erstmals für seinen neuen Club aufläuft, hängt von seinem WM-Abschneiden ab. Die Nationalspieler bekommen nach ihrem Ausscheiden in der Regel drei Wochen Urlaub. Am 20. Juli startet der FC Bayern in die Saison-Vorbereitung.
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