Der leere Stausee der Schwarzenbach-Talsperre, aus dem die letzten Tage zwei Menschen gerettet werden mussten, soll zum Wochenende verstärkt in den Blick der Polizei genommen werden. Man werde Präsenz zeigen und im Rahmen von Streifendiensten überwachen, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings sei es unmöglich, das riesige Areal, für das der Energieversorger EnBW zuständig ist, komplett im Auge zu behalten. «Wir können nicht mit Hundertschaften kontrollieren.»
Die EnBW betonte, dass regelmäßige Kontrollen besonders sensibler Bereiche auch über das bevorstehende Wochenende geplant seien. Man werde sich eng mit den zuständigen Behörden und Ordnungsdiensten abstimmen. Der Versorger hatte zudem schon am Vortag auf zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen am See hingewiesen – darunter Hinweisschilder, Absperrungen an den Zuwegen und Kontrollen von Mitarbeitern.
Der Stausee bei Forbach (Kreis Rastatt) ist wegen Sanierungsarbeiten aktuell leer. Polizei, Feuerwehr und auch die EnBW hatten eindringlich vor Betreten des Bereichs gewarnt. Der tiefste Teil des Sees sei ein Moor, ein Sumpfgebiet.
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