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13.11.2010

Brandstiftung in Karlsruher Zoo im Juni 1984

In deutschen Zoos sind schon öfter Brände ausgebrochen. Oft blieb es bei Sachschäden, in einigen Fällen starben aber auch Tiere in den Flammen. PZ-news zeigt eine Liste der Zoo-Feuer seit dem Juni 1984, als ein Brandstifter im Karlsruher Tierpark einen großen Schaden anrichtete.

Mai 2008: Im Rostocker Zoo brennt aus unbekannter Ursache das Café «Elefanten-Lodge». Das Gebäude wird stark beschädigt, die Tiere können rechtzeitig gerettet werden.

Februar 2008: Im Leipziger Zoo brennen mehrere Futterlager nieder. Durch ein kaputtes Elektrogerät fangen drei Hütten nahe der Vogelvoliere Feuer. Menschen und Tiere kommen mit dem Schrecken davon.

Januar 2001: Brandstifter legen in einem Streichelzoo in Berlin-Spandau Feuer. Rund 40 Tiere sterben. Der kleine Tierpark neben einer Ausflugsgaststätte wird zum großen Teil zerstört.

April 1998: Ein Feuer im Terrarium des Nürnberger Tiergartens kostet vier Baumpythons und vier Timor-Waranen das Leben. Die seltenen Tiere verbrennen, nachdem ein Kurzschluss in einen Kabelschacht den Brand verursacht hatte.

August 1991: Eine mehrstöckige Scheune im Augsburger Zoo brennt bis auf die Grundmauern nieder. Ein Feuerwehrmann wird verletzt, den Tieren passiert nichts. Der Sachschaden wird auf eine Million Mark (500.000 Euro) geschätzt.

Juni 1984: Im Karlsruher Zoo-Restaurant brennt es. Vermutlich handelte es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden von rund einer Million Mark (500.000 Euro). Verletzt wurde niemand.

Bildergalerie: Brand im Karlsruher Zoo: 26 Tiere sterben - Teil 1