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Ein Schwarzer Panther in seiner natürlichen Umgebung. Ganz und gar nicht natürlich ist für ihn jedoch der Ostalbkreis. Dort glaubt ein Autofahrer, einen Panther gesehen zu haben.
Ein Schwarzer Panther in seiner natürlichen Umgebung. Ganz und gar nicht natürlich ist für ihn jedoch der Ostalbkreis. Dort glaubt ein Autofahrer, einen Panther gesehen zu haben. © Symbolbild: dpa
27.01.2012

Dschungel im Ländle? Autofahrer sichtet Panther

Bartholomä. Dem Dschungel ganz nah wähnte sich am Donnerstagabend ein Autofahrer in Bartholomä im Ostablkreis: Im Scheinwerferlicht seines Fahrzeugs hatte er nach eigenen Angaben einen Panther beobachtet. Bisher blieb die darauffolgende „Jagd“ der Polizei jedoch ohne Ergebnis.

Am Donnerstagabend hatte ein Anrufer der Polizei mitgeteilt, dass er am Ortsbeginn von Bartholomä ein sehr großes schwarzes Tier gesehen habe – einen Panther, so seine Vermutung. Der Mann konnte das Tier im Scheinwerferlicht seines Fahrzeuges über längere Zeit beobachten, ehe es sich in Richtung des nahen Friedhof entfernte.

Den Polizeibeamten, die sich unverzüglich auf die „Jagd“ begaben, zeigte der Mann die Spur, die das Tier hinterlassen hatte. Das Tier habe eine Schulterhöhe von etwa 70 Zentimetern, schwarzes Fell und einen langen geschwungenen Schwanz gehabt. Tatsächlich waren im Schnee in verschiedene Richtungen verlaufende Abdrücke zu sehen. Im weichen Schnee waren diese Abdrücke jedoch nur als Schrittbild erkennbar, nicht als identifizierbarer Pfotenabdruck. Ein hinzugezogener Förster soll dieses Schrittbild nun auswerten. Das Ergbenis steht bisher noch aus. pol/sw