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Wegen eines Küchenbrandes musste ein Bewohner über eine Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden.
Wegen eines Küchenbrandes musste ein Bewohner über eine Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. © Tibor Czemmel/Feuerwehr Bruchsal
Wegen eines Küchenbrandes musste ein Bewohner über eine Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. 
Wegen eines Küchenbrandes musste ein Bewohner über eine Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden.  © Tibor Czemmel/Feuerwehr Bruchsal
14.04.2018

Feuerwehr Bruchsal rettet Hausbewohner über Steckleiter

Bruchsal. Mit dem Alarmstichwort „Privater Feuermelder“ wurde die Bruchsaler Feuerwehr am vergangenen Freitag um 14.16 Uhr an die Orbinstraße gerufen. Eine Passantin hatte das Rauchwarnmelder-Signal gehört. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang schwarzer Rauch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses.

Aus ungeklärter Ursache war es dort in einer Gemeinschaftsküche zu einem Brand gekommen. Nach ersten Aussagen von Passanten sollten sich noch Bewohner im Gebäude befinden. Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter vor Ort das Alarmstichwort auf „Brand 4“. Es wurde die Abteilung Heidelsheim hinzu alarmiert und die Führungsgruppe Bruchsal. Auf der rückwärtigen Gebäudeseite konnte ein Bewohner über eine Steckleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. Ein Bewohner aus dem zweiten Obergeschoss konnte selbstständig das Gebäude über den Treppenraum verlassen.

Da nicht klar war, ob sich noch weitere Bewohner im Gebäude befinden, wurde mit mehreren Trupps unter Atemschutz das Gebäude durchsucht. Es befand sich glücklicherweise keine weitere Person im Haus. Der Brand in der Küche konnte letztlich schnell gelöscht werden.

Der über die Steckleiter gerettete Bewohner wurde vom Rettungsdienst ambulant versorgt und musste nicht weiter behandelt werden. Der Rettungsdienst war unter dem organisatorischen Leiter Frank Eckardt mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die stellvertretende Ordnungsamtsleiterin Sonita Huber verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage und organisierte für die betroffenen Bewohner des Hauses eine Unterkunft bis dieses wieder bewohnbar ist.