Regierungs-Pk zum Staatshaushaltsplan 2022
Thomas Strobl (links, CDU), Innenminister von Baden-Württemberg und Winfried Kretschmann (rechts, Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, gehen gemeinsam im Landtag zu einer Regierungs-Pressekonferenz zum Thema Staatshaushaltsplan 2022.   Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Fünf Gründe, warum Kretschmann Jamaika im Spiel halten will

Stuttgart. Das wird ein schwieriger Spagat. Wie sollen die Grünen vor allem ihren jungen Wählerinnen und Wählern erklären, dass sie nach der krachenden Niederlage der Union auch nur erwägen, eine Koalition mit CDU/CSU und FDP zu machen? Von "Treppenwitz" der Geschichte ist hier und da schon die Rede. Schließlich ist die SPD mit Olaf Scholz klarer Wahlsieger und liegt auch ein ganzes Stück vor der Union. Und immerhin fühlen sich wohl die meisten Grünen den Sozialdemokraten näher als den Konservativen. Winfried Kretschmann fühlt das nicht so. Sagt er. Fünf Gründe, warum der baden-württembergische Ministerpräsident ein Jamaika-Bündnis unbedingt im Spiel halten will.

Grund 1: Strategisches Abstandhalten zu beiden Seiten

Bei den Grünen kursiert der Spruch: "Der Auftrag ist größer

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