SC Paderborn 07 - SC Freiburg
Freiburger Jubel in Paderborn. Maximilian Eggestein (2.v.l.) traf zum 1:0.
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Im Zweikampf: Raphael Obermair (l) vom SC Paderborn 07 und der Freiburger Yannik Engelhardt.
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Freiburgs Maximilian Eggestein (2.v.l.) beim Torschuss.
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Baden-Württemberg
Fünfter Sieg: Freiburg verdirbt Paderborner Heimpremiere

Der SC Freiburg hat dem SC Paderborn das erste Bundesliga-Heimspiel seit mehr als sechs Jahren verdorben. Der Europa-League-Finalist gewann beim Aufsteiger mit 1:0 (1:0) und hat nun einen makellosen Start in die neue Fußball-Saison hingelegt: fünf Spiele, fünf Siege - und das in drei verschiedenen Wettbewerben (Bundesliga, DFB-Pokal und Conference-League-Qualifikation).

Maximilian Eggestein traf in der 26. Minute für die Freiburger. In der ersten Halbzeit war der Favorit noch in fast allen Belangen besser. In der zweiten aber geriet er zeitweise schwer in Bedrängnis. 

«Habt ihr Bock auf Bundesliga?» Das fragte der Paderborner Stadionsprecher die 15.000 Zuschauer kurz vor dem Anpfiff. Die Antwort war lautstark. Und die Stimmung wäre beinahe noch weiter hochgekocht, denn die erste Chance in diesem ersten Saisonheimspiel hatte der Aufsteiger in der zweiten Minute: Da klatschte Freiburgs Torwart Mio Backhaus einen harmlosen Schuss von Marvin Pieringer nach vorne ab und machte die Situation dadurch erst gefährlich.

SC Paderborn 07 - SC Freiburg
Die Heimspiel-Premiere des SC Paderborn in dieser Bundesliga-Saison.
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Matanovic mit mehreren Chancen

Doch was es heißt, gegen gehobenes Bundesliga-Niveau anzutreten, bekamen die Paderborner schnell vor Augen geführt. Denn Freiburg ist nicht allein ein Spitzenteam, sondern auch noch ein besonders eingespieltes Spitzenteam. Yannik Engelhardt war der einzige Neuzugang in der Startelf. Da sitzen die Abläufe schon am zweiten Spieltag.

Schon in der 5. Minute lenkte SCP-Torwart Nahuel Noll einen Schuss von Igor Matanovic reaktionsstark um den Pfosten. In der 17. Minute kam Freiburgs Mittelstürmer an der Strafraumgrenze völlig frei zum Schuss. Seine beste Chance hatte Matanovic kurz nach dem 1:0, als er per Seitfallzieher an der Hoffenheimer Leihgabe Noll scheiterte (28.).

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Freiburgs Stürmer Igor Matanovic (2.v.r.) wird von zwei Paderbornern bedrängt.
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Paderborn enttäuschte nicht und hatte laut Statistik sogar schon von Beginn an mehr Ballbesitz. Freiburg gelang es jedoch, daraus nichts Gefährliches entstehen zu lassen. Bis ins letzte Drittel des Spielfelds kam der Aufsteiger in der ersten Halbzeit kaum einmal durch.

Das änderte sich nach der Pause. SCP-Trainer Ralf Kettemann ersetzte nun den erst am Dienstag verpflichteten Rayan Philippe durch den Aufstiegsstürmer Steffen Tigges - und auf einmal machte Paderborn viel Druck.

Paderborn macht Druck

In der 51. Minute stand Pieringer auf einmal frei vor Backhaus, wollte den Freiburger Torwart umspielen - aber der bekam gerade noch die Finger an den Ball, um die Situation zu klären. 

Angriff auf Angriff rollte nun auf das Freiburger Tor zu. Doch Tigges (54./66.), erneut Pieringer (63.) und auch Laurin Ulrich (64.): Sie alle schossen knapp vorbei.

Die Freiburger brauchten gut 20 Minuten, um sich Entlastung zu verschaffen. Doch auch diese Phase ab der Mitte der zweiten Hälfte konnte ihrem Trainer Julian Schuster nicht mehr gefallen. Denn wenn es Ansätze zum Kontern gab, kam der letzte Pass nicht mehr an. Eine abgefälschte Hereingabe von Jordy Makengo (65.) und ein Schuss von Matanovic (90.+3) waren die einzig gefährlichen Aktionen. 

Immerhin schaffte es der Sport-Club nun, den Paderborner Rhythmus zu brechen und wenigstens hinten nichts mehr zuzulassen. Eine elegante Direktabnahme von Santiago Castaneda (85.) war die letzte Gelegenheit zum Ausgleich. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© dpa-infocom, dpa:260905-930-638515/1

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