Baden-Württemberg steuert auf den Höhepunkt der Hitzewelle zu. Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden am Donnerstag am Oberrhein bis zu 39 Grad erreicht. Damit könnte es im Juli noch rekordverdächtig werden: Denn der bisherige Temperaturrekord für den Monat Juli in Baden-Württemberg liegt bei 39,8 Grad. Er wurde am 25. Juli 2019 in Waghäusel-Kirrlach gemessen. Der Allzeittemperaturrekord für Baden-Württemberg liegt bei 41,4 Grad. Er wurde dieses Jahr am 27. Juni ebenfalls in Waghäusel-Kirrlach gemessen.
Schon im Laufe des Mittwochs wird es verbreitet sehr heiß. Bei viel Sonnenschein steigen die Temperaturen auf 31 Grad im höheren Bergland und bis zu 38 Grad bei Karlsruhe. Der DWD hat für den Südwesten am Mittwoch und Donnerstag eine Hitzewarnung ausgesprochen. Dazu weht ein schwacher Westwind, der zeitweise etwas auffrischt. Zum Nachmittag steigt mit Schauern und Gewittern die Unwettergefahr.
Donnerstag bringt Höhepunkt der Hitzewelle
In der Nacht zum Donnerstag bleibt der Himmel meist sternenklar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 22 und 14 Grad, örtlich bleibt es mit Werten um 20 Grad oder darüber tropisch warm. Auf den Schwarzwaldgipfeln sind starke bis stürmische Böen aus Südwest möglich.
Am Donnerstag scheint zunächst erneut vielerorts die Sonne. Am Nachmittag ziehen von Westen Wolken auf, dazu können sich einzelne Schauer oder kurze Gewitter entwickeln. Die Temperaturen erreichen 32 Grad im höheren Bergland, etwa 35 Grad in Oberschwaben, rund 37 Grad in Stuttgart und bis zu 39 Grad am Oberrhein. Der Westwind weht mäßig. Er frischt dann aber am Nachmittag auf und kann mit Böen von 60 und 70 km/h, örtlich auch mit Sturmböen um 85 km/h übers Land fegen.
Gewitterrisiko steigt zum Freitag
In der Nacht zum Freitag ist es teils wolkig, teils klar. Vereinzelt sind Schauer und kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen gehen auf 21 bis 15 Grad zurück. In exponierten Lagen des Schwarzwaldes treten erneut starke bis stürmische Böen aus Südwest auf.
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