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Rund um den Schlossplatzehrere in Stuttgart sollen sich am Samstagabend mehrere Hundert Menschen aggressiv gegenüber der Polizei verhalten und gegen die Corona-Maßnahmen verstoßen haben. 

Hunderte versammeln sich in der Stuttgarter City - Flaschen und Steine auf Polizisten geworfen

Stuttgart. Der Polizei zufolge haben sich am Samstagabend mehrere Hundert, überwiegend junge Menschen in der Stuttgarter Innenstadt versammelt. Dabei verstießen sie gegen die Corona-Regeln, einige von ihnen wurden handgreiflich und warfen Steine und Flaschen in Richtung der Beamten.

Die meisten der Menschen waren laut Polizei rund um den Schlossplatz nicht "lose flanierend" unterwegs, sondern trafen sich offenbar dort. Ein Großteil der Anwesenden hielt sich trotz Ansprache der Polizei nicht an die Mindestabstände, trug keine Mund-Nasen-Bedeckungen und verstieß offensichtlich gegen das Ansammlungs- und Alkoholverbot. Deshalb forderte die Polizei die Menschen auf, den Bereich zu verlassen und sich zu zerstreuen.

Aggressiv gegenüber Polizei

Etliche zeigten sich den Beamten zufolge ihnen gegenüber verbal aggressiv. Es bildeten sich demnach auch Sprechchöre gegen den Polizeieinsatz. Gegen 21 Uhr warfen einige mehrere Flaschen und auch Steine in Richtung der Polizisten. Ein Beamter soll von einem Gegenstand am Helm getroffen worden sein, blieb jedoch, wie auch alle anderen eingesetzten Beamtinnen und Beamten unverletzt.

Als die vorwiegend jungen Menschen in Richtung Arnulf-Klett-Platz meist in losen Kleingruppen davongingen, rissen sie Baustelleneinrichtung, Blumenkübel, Leihräder sowie Mülleimer um, die zum Teil beschädigt wurden. Schlussendlich zerstreute sich die Menge.

Die Polizei hat von etlichen Personen die Identitäten festgestellt. Mehrere Betroffene müssen mit Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigungen, Beleidigungen sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Außerdem prüfen die Ermittler den Tatbestand des Landfriedensbruchs.