Stuttgart. Wegen der anhaltenden Trockenheit hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor der Gefahr von Waldbränden gewarnt. «Bitte beachten Sie auch weiterhin, dass in Wald und Flur schon der kleinste Funke zu einem Brand mit möglicherweise verheerenden Folgen führen kann», sagte Strobl am Mittwoch in Stuttgart.
Die Landesanstalt für Umwelt gab bekannt, am Mittwoch seien in Gärtringen und Bernhausen jeweils 190 beziehungsweise 186 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen worden. Ozonempfindlichen Menschen wurde empfohlen, ungewohnte körperliche Anstrengungen und besondere sportliche Ausdauerleistungen im Freien zu vermeiden.


Zweiter Tag in Folge: Erneute Hitzewelle in Pforzheim und dem Enzkreis
Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist die Spitze der Hitzewelle am Dienstag erreicht worden. Ab Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen werde es schauern und gewittern, sagte ein DWD-Sprecher. «In der Südhälfte des Landes besteht Unwettergefahr mit Starkregen von örtlich 40 Litern pro Quadratmeter, vereinzelt aber auch bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter.»
Wie hoch die Waldbrandgefahr bis zum Wochenende noch sein werde, sei davon abhängig, wie sich das Gewitter verbreite. Ab Donnerstag und bis einschließlich dem Wochenende werden die Temperaturen in Baden-Württemberg um die 30 Grad liegen.


Hitze in Deutschland - viele Brände in Südeuropa
Wer draußen unterwegs ist, sollte laut Strobl aufmerksam auf Rauchentwicklungen achten und gegebenenfalls gleich die Feuerwehr über 112 verständigen. Bisher blieb Baden-Württemberg von größeren Wald- und Vegetationsbränden verschont. Vereinzelte Flächenbrände wurden schnell gelöscht.



