Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern werden nach den Worten von Innenminister Thomas Strobl (CDU) immer schwieriger. Viele Asylbewerber hätten zwar schon Baden-Württemberg verlassen, sagte Strobl der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.
Aber: «Es gibt Länder, in die ich keine Rückführungen machen darf, Stichwort Syrien.» Zudem habe es zum Beispiel Probleme mit Gambia gegeben. Das afrikanische Land habe Baden-Württemberg über Monate hinweg einfach keine gambischen Staatsangehörigen mehr abgenommen. Manchmal sei auch die Beschaffung von Pässen für die ausreisepflichtigen Menschen mühsam. Aber es bleibe dabei, dass man konsequent abschiebe, wo es rechtlich möglich sei, sagte Strobl, der auch Vize-Regierungschef der grün-schwarzen Landesregierung ist.

