Tübingen/Pforzheim. Eine gefährliche Mutprobe hat ein 19-Jähriger in Tübingen mit seinem Leben bezahlen müssen: Nach Angaben der Polizei war der junge Mann am frühen Samstagmorgen auf einen Güterwagen geklettert. Dabei hatte er einen Stromschlag durch die Oberleitung bekommen. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, starb er dort.
Der 19-Jährige war demnach am Samstag mit einem 35 Jahre alten Begleiter auf den Güterwagen geklettert und anschließend auf einen Panzer, der darauf stand. Ein Sicherheitsdienst bemerkte den Lichtbogen und alarmierte die Rettungskräfte. Der Begleiter versuchte vergeblich, seinen bewusstlosen Freund zu reanimieren. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Traurige Erinnerung an Vorfall in Pforzheim
Der Fall erinnert an ein tragisches Unglück, das sich vor rund sechs Jahren in Pforzheim ereignet hatte. Damals starb ein 22-jähriger Mann vor den Augen mehrerer Bahnfahrgäste, als er von einem elektrischen Lichtbogen erfasst wurde. Er war zuvor an einem Güterwaggon hochgeklettert. Der herbeigeeilte Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.



