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© DPA-Symbolbild
24.02.2016

Junger Mann schwebt nach Konsum von vermeintlicher Apfelsaftschorle in Lebensgefahr

Furtwangen. Nach dem Konsum von vermeintlicher Apfelsaftschorle in Tuttlingen schwebt ein Außendienstmitarbeiter in Lebensgefahr. Der 21-Jährige liege in einem künstlichen Koma, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochnachmittag.

Dem jungen Mann war bei einem Hausbesuch von einem Wohnungsbesitzer eine Flasche «Apfelsaftschorle» angeboten worden. Nachdem er davon getrunken hatte, musste sich der 21-Jährige übergeben. Beim Verlassen der Wohnung kollabierte er dann.

Laut Polizei hatte der 62 Jahre alte Wohnungsinhaber die Flasche mit entsprechendem Etikett vor etwa zwei Monaten im Stadtgarten gefunden und mit nach Hause genommen. Was genau sich in der Flasche mit einem entsprechenden Etikett für Apfelsaftschorle befand, war unklar. Das Landeskriminalamt in Stuttgart untersucht nun den Inhalt. Die Polizei ermittelt gegen den Wohnungsinhaber wegen fahrlässiger Körperverletzung.