Die Erweiterung und Sanierung des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe wird teurer als bisher angenommen. Jetzt wird mit Gesamtkosten in Höhe von rund 764 Millionen Euro gerechnet, wie die Kommune sowie das baden-württembergische Kunst- und das Finanzministerium gemeinsam mitteilten. Die Mehrkosten betragen demnach rund 200 Millionen Euro. Das Land und die Stadt Karlsruhe tragen die Kosten der umfangreichen Renovierung jeweils zur Hälfte.
Das Projekt soll bis 2034 komplett abgeschlossen werden. Die Gebäude werden nach über 50 Jahren Nutzung saniert und erweitert. Ziel sei es, die Arbeits- und Spielbedingungen zu verbessern, auf die arbeitsschutzrechtlichen Standards zu bringen, betriebliche Abläufe zu optimieren und das Theater nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Die Weichen für das Großprojekt wurden laut Mitteilung bereits 2014 mit einem Planungswettbewerb gestellt und 2022 wurde mit den Bautätigkeiten gestartet.
Als Grund für die Kostensteigerungen wurden die erheblich gestiegenen Baupreise, aber auch erforderliche Provisorien und Zwischenbauzustände sowie zusätzliche Planungsleistungen genannt. Auch gebe es ergänzende Maßnahmen wie die Verlagerung von Dekorationswerkstätten und Sanierungen an der Parkgarage.
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