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Eine Kündigung eskalierte, als der Entlassene seinem Ex-Chef mit dem Finger ins Auge drückte.
Eine Kündigung eskalierte, als der Entlassene seinem Ex-Chef mit dem Finger ins Auge drückte. © Fuchs
12.09.2013

Kündigung: Mann sticht Chef mit Finger ins Auge

Emmingen-Liptingen. Nach seiner Kündigung hat ein 32 Jahre alter Mann in Emmingen-Liptingen (Landkreis Tuttlingen) seinen ehemaligen Chef angegriffen und ihm mit dem Finger ins Auge gestochen. An der Randale hatten sich anschließend auch noch die Frauen der beiden Männer beteiligt.

Der Mann rastete am Mittwochnachmittag bei einem Streit aus und spuckte zunächst dem Arbeitgeber ins Gesicht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nachdem der Chef den Angreifer zum Gehen aufgefordert hatte, eskalierte die Lage im Treppenhaus, wobei der Unruhestifter seinem Ex-Chef mit dem Finger ins Auge drückte, wobei dieser leicht verletzt wurde.

Der Streit eskalierte, als auch die Ehefrauen in den Streit verwickelt wurden. Die Lebensgefährtin des Gekündigten griff die andere Frau an und beschädigte eine Tür. Zeugen verständigten die Polizei, die sofort mit zwei Streifen anrückte und den Streit beenden konnte. Dem Aggressor und seiner ebenfalls anwesenden Ehefrau sprachen die Beamten einen Platzverweis aus. Beide haben zudem unter anderem wegen Körperverletzung mit einer Strafanzeige zu rechnen.