Bis Ende 2019 will der Discounter Lidl in seinen rund 3200 deutschen Filialen Einwegplastikartike aus dem Sortiment nehmen.

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Baden-Württemberg
Lidl verbannt Einwegplastikartikel aus dem Sortiment
  • dpa

Stuttgart. Bis Ende 2019 will der Discounter Lidl in seinen rund 3200 deutschen Filialen Einwegplastikartikel wie Trinkhalme, Einweggeschirr und -besteck oder auch Wattestäbchen mit Plastikschaft aus dem Sortiment nehmen.

Die betreffenden Waren sollen durch Produkte aus alternativen und recycelbaren Materialien ersetzt werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bereits im Februar hatte Lidl angekündigt, den Plastikeinsatz bis zum Jahr 2025 um 20 Prozent zu reduzieren. Die jetzt geplante Umstellung auf alternative Materialien soll sukzessive stattfinden, hieß es in der Mitteilung. Zunächst würden bereits eingekaufte Produkte abverkauft, um die unnötige Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden.

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