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© Symbolbild: dpa
03.01.2016

Mit Holzkohle im Haus gegrillt und durch Kohlenmonoxid vergiftet

Stuttgart. Weil sie mit einem Holzkohlegrill in einem Haus ihr Essen zubereiten wollten, haben drei Menschen in Stuttgart eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Rettungskräfte brachten sie am Sonntag in ein Krankenhaus, wie die Branddirektion Stuttgart mitteilte. Bei dem Einsatz seien auch zwei Rettungskräfte leicht verletzt worden.

Ein Sprecher der Feuerwehr wies darauf hin, dass Holzkohlegrills nur im Freien verwendet werden dürfen. Die Polizei prüft, ob sie Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit einleitet.

Geholfen hätten bei dem Einsatz die neuen Warngeräte für gefährliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen, sagte ein Sprecher des Einsatzstabs. Einer der Hausbewohner hatte einen ärztlichen Notruf abgesetzt, hieß es. Die Feuerwehr war demnach nur wegen der schwer zugänglichen Hanglage des Gebäudes zur Hilfe gerufen worden. Dass es in der Luft eine lebensgefährliche Konzentration des Gases Kohlenmonoxid gab, bemerkten die Helfer, als das Warngerät anschlug. „Sonst hätte das für unsere Männer schlimmer ausgehen können“, sagte der Sprecher.