Weil er in Internetvideos mutmaßliche Schuss- und Hiebwaffen präsentiert haben soll, sitzt ein 39-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, werden ihm Verstöße gegen das Waffengesetz sowie das Verwenden verfassungsfeindlicher Kennzeichen vorgeworfen.
Den Ermittlungen zufolge soll der Mann im August in Asperg, Remseck und Stuttgart mit einem auf den nackten Oberkörper gemalten Hakenkreuz unterwegs gewesen sein. Im Internet soll er zudem Videos mit Verschwörungsmythen veröffentlicht haben. Darauf seien auch mutmaßliche Waffen präsentiert worden.
Der Mann habe keinen festen Wohnsitz gehabt und ersten Ermittlungen zufolge in einem selbstgebauten Unterschlupf im Wald zwischen Ludwigsburg und Remseck gehaust, so die Polizei. Auf die Spur des Mannes kamen die Ermittler, nachdem der Mann Anfang September in einem Einkaufsmarkt in Remseck gesehen worden war. Beamte hätten ihn bis zu einer Wohnung verfolgt, wo er dann festgenommen worden sei.
In der Wohnung und in seinem Unterschlupf im Wald seien auch Waffen gefunden worden. Ob die Waffen in der Wohnung ihm oder jemand anderem zuzuordnen seien, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Ebenso die Frage, ob für die Waffen eine Erlaubnis nötig war oder nicht.
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