Boris Palmer
Palmer will sein Ehrenamt für Staatsmodernisierung und Verwaltungsvereinfachung zunächst ruhen lassen. (Archivbild)
Christoph Schmidt/dpa
Baden-Württemberg
Nach Vorwürfen: Comedy-Veranstaltung mit Palmer abgesagt

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer wollte am Donnerstag eigentlich als Stand-up-Comedian in Tübingen auf der Bühne stehen: Wegen bislang unbestätigter Vorwürfe sexualisierter Belästigung ist die Veranstaltung nun abgesagt worden. «Angesichts der aktuellen Ereignisse können wir die Veranstaltung nicht stattfinden lassen», sagte eine Sprecherin des Sudhauses Tübingen.

Die Vorwürfe gegen Palmer wurden auf Instagram erhoben – auf einem Account, der einer ehemaligen Abgeordneten des Tübinger Gemeinderats zugeschrieben wird. Die Deutsche Presse-Agentur konnte zu der Frau noch keinen Kontakt aufnehmen.

Palmer lässt wegen der Vorwürfe sein Ehrenamt als Bürokratie-Berater der baden-württembergischen Landesregierung ruhen. Das teilte der 54-Jährige (parteilos) in einer Stellungnahme mit. Die Vorwürfe selbst wies er scharf zurück. «Die Vorwürfe sind haltlos», sagte Palmer in einer Stellungnahme. 

Am Donnerstag sollte Palmer im Tübinger Sudhaus mit seinem Stand-Up-Comedy-Programm «Aus dem Leben eines Bürokraten» auftreten.

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